Die Lösung: Evaluationen!

Von | 16. Mai 2014

Keine Lust auf die ewigen Evaluationen und am Ende ändert sich doch nichts?

Wir kennen ja alle die nervigen Evaluationen am Ende des Semesters. 20 neue Mails mit der Bitte diese zu Evaluieren. Doch kennt ihr auch deren Bedeutung?

Tatsächlich ist es wichtig, sich für die Evaluation etwas Zeit zu nehmen und ernsthaft zu evaluieren.

Sie werden von den Professoren sehr ernst genommen. Jedes Semester wird ein Ranking erstellt, welches aus den Evaluationen erstellt wird und wonach sich die Mittelvergabe der Institute und Kliniken orientieren soll. Dieses Ranking wird dann vor den anderen Dozenten vorgestellt und sorgt immer für viel Diskussion.

 

Doch Evaluationen werden nicht ernst genommen, wenn sich nur 50% beteiligen.

Auch wird die gesamt Note 3 als eine gute Note hingenommen und nicht als Motivation etwas zu ändern gesehen. Aber Bekommst DU bei schlechter Leistung etwa eine 3 und keine 6?!

Scheue Dich also nicht auch mal eine schlechte Note zu geben und vergib das nächste Mal Noten von Sehr gut bis Sehr schlecht, wenn die Vorlesung unstrukturiert, der Dozent unvorbereitet und unmotiviert ist oder am Thema vorbei redet. Natürlich solltest du auch guten und motivierten Unterricht gut bewerten.

Nutze also deine Chance Einfluss zu üben und benutze dazu das ganze Spektrum, um den Unterschied zwischen guter und schlechter Lehre deutlich zu machen.

Kreuze nächstes Mal bei einer schlechten Vorlesung auch an, dass du damit „gar nicht zufrieden“ warst und nicht nur „eher zufrieden“ !

Nutze optimalerweise auch so ausgiebig wie möglich die Felder für die Freitext-Kommentare. Nur diese helfen den Dozenten effektiv zu verstehen, was dir entweder besonders gut oder besonders schlecht gefallen hat, und was sie auf alle Fälle beibehalten oder dringend ändern müssen. Dabei ist es wichtig konstruktiv zu bleiben und Dozenten nicht zu beleidigen.

Und Schluss ist nur noch zu sagen: Auf, auf und evaluiert!